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  • Interresantes über die Philippinen - Youtube Video! It's more fun in the philippines.. viel Spaß beim anschauen! :)
http://www.youtube.com/watch?v=ADNgEHFDYzo&feature=player_embedded

(Wikipedia)

Die Republik der Philippinen (Republika ng Pilipinas; englisch: Republic of the Philippines; der Name leitet sich vom spanischen König Philipp II. ab) liegt im westlichen Pazifischen Ozean und gehört zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Indonesien im Süden. Der Archipel, der sich von 5° bis 21° nördlicher Breite und von 117° bis 126° östlicher Länge erstreckt, bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan. Mit etwa 300.000 qkm ist die Landfläche der Philippinen etwas größer als die der Bundesrepublik (248.000 qkm). Von den 7107 Inseln der Philippinen sind jedoch nur etwa 800 bewohnt.   Das Klima der Philippinen wird vor allem durch die Nähe zum Meer geprägt, kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26 °C mit nur geringen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen im Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) ganzjährlich humides Klima herrscht. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen; zwischen 1945 und 2000 wurden die Philippinen von 349 Taifunen überquert oder gestreift. Kulinarisches Mehr noch als den oft üblichen Gruß "Guten Tag" hört der Gast die Frage " Kumain na kayo? " (Haben Sie schon gegessen?). Nicht nur unter Bedingungen der Armut ist die Frage nach dem - oft sehr sozial in Gemeinschaft gestalteten - leiblichen Wohl ein unverzichtbarer Standard. Reis und Fisch zählen zu den Hauptnahrungsmitteln über die es auch im Internet wissenswertes nachzulesen gibt...     Das was gemeinhin unter philippinischer Kultur verstanden wird, ist die Kultur der christlichen Tieflandbewohner, die die Mehrheit bilden und unter spanischer Herrschaft standen. Die Hochlandbewohner sowie Philippinische Muslime und Philippinische Chinesen unterscheiden sich in ihren Sitten und Bräuchen zum Teil erheblich von der Mehrheitsgesellschaft. Ansonsten ist auf den Philippinen überall der amerikanische Einfluss spürbar, auch wenn dieser nicht so tiefgreifend war wie der Einfluss von mehr als dreihundert Jahren spanischer Kolonialherrschaft und Katholizismus.   Kulturelle Werte   Im Grunde genommen sind die Philippinen immer noch eine Stammesgesellschaft, in der das persönliche Beziehungsgeflecht innerhalb einer bestimmten Gruppe von höchster Wichtigkeit ist. Und trotz jahrhundertelanger Kolonisierung und oberflächlich westlicher Fassade sind die Philippinen immer noch Teil Asiens, mit einigen der dort typischen Einstellungen. Daraus ergeben sich die Werte der Filipinos, zu denen gehören:   Utang na loob bedeutet soviel wie Dankesschuld und beinhaltet die moralische Verpflichtung, denen zu helfen die einem früher geholfen haben.   Hiya bedeutet Schamgefühl und bezieht sich nicht nur auf die Person selbst, sondern auf seine ganze Familie. Es ist wichtig, auf keinen Fall Gesichtsverlust zu erleiden.   Pakikisama bedeutet Geselligkeit. Für Filipinos sind harmonische persönliche Beziehungen wichtig. Deshalb wird auch vieles nie so direkt ausgesprochen wie in Europa.   Familiärer Zusammenhalt ist auf den Philippinen sehr wichtig, da die Familie die einzige Sozialversicherung ist. Oft leben sogar verheiratete Kinder noch bei ihren Eltern oder in der Nähe. Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft innerhalb der Gruppe ist auf den Philippinen sehr wichtig. Dieser Zusammenhalt erstreckt sich jedoch nicht auf größere Einheiten. Besonders auf den Philippinen nehmen die Einheimischen jede Art von Kritik an ihrem Land schnell übel. Hier hält man Pünktlichkeit übrigens für unhöflich. Zum Essen Geladene, die nicht gierig erscheinen wollen, sollten mindestens eine Viertelstunde zu spät kommen. 

Geschichtliches

Im Zuge der kolonialen Entdeckungen wurden einige Inseln 1521 von Magalhaes für Spanien in Besitz genommen. 1543 erhielt die Inselgruppe um Samar und Leyte nach dem spanischen König Philipp II den Namen Islas las Felipinas. Dieser Name wurde 1571 auf das ganze Inselreich übertragen. 1648 wurden die Philippinen im Westfälischen Frieden Spanien zugeschrieben. Die jahrhundertelange Unterdrückung der Inselbevölkerung und deren gewaltsame Missionierung durch den spanischen Klerus begründeten auch den spanischen Besitz riesiger Latifundien, auf denen die bekehrten Einheimischen wie Leibeigene arbeiteten. Auflehnungen gegen die Fremdherrschaft gab es immer, teilweise unterstützt von den portugiesischen Rivalen (die selber gern die Inseln in ihren Besitz gebracht hätten). Ende des 19. Jh. kam es zu einer Revolution und der Proklamation der Republik (1898). Im Spanisch-amerikanischen Krieg 1898 unterstützten die Filipinos die USA, die ihnen dafür die staatliche Unabhängigkeit versprachen. Nach dem Krieg musste Spanien die Philippinen an die USA abtreten. Die versprochene Unabhängigkeit wurde ihnen aber nun nicht gewährt, sodass die Unabhängigkeitsbewegung unter Aguinaldo ihren Kampf nun gegen die US-Herrschaft fortsetzte. Der Kampf endete mit einer Niederlage der Aufständischen. 1901 mussten sie die Herrschaft der USA anerkennen. Nach dem Beginn des Pazifikkriegs (1941) bildete sich auf den Philippinen eine japanfreundliche Regierung. 1943 gründeten die japanischen Besatzer eine unabhängige philippinische Republik. Dagegen nun entwickelte sich ein breiter philippinischer Widerstand, der zum Teil mit den USA verbündet war, zum Teil kommunistisch inspiriert war. Nach Ende des 2. Weltkriegs entließen die USA die Philippinen endgültig in die staatlichen Unabhängigkeit. Dafür sicherten sich die USA einige Privilegien: z.B. dieselben Rechte für US-Bürger bei der Ausbeutung von Naturschätzen und - auf 99 Jahre - die Errichtung von Militärstützpunkten. Gelegentliche Aufstände (z.B. 1949) wurden von der US-freundlichen Regierung mit Militärunterstützung der USA niedergeschlagen.

1965 wurde Ferdinand Marcos Präsident. Er rief 1972 das Kriegsrecht aus, das bis 1981 galt und erließ eine neue Verfassung, die ihm ein diktatorisches Regime ermöglichte. Ungleichheit, Korruption und Bestechung nahmen vehement zu und machten das Land unsicher. Marcos' 24 Jahre anhaltende Herrschaft endete 1986, als weite Bevölkerungsteile gegen das Regime protestierten und Marcos daraufhin das Land verließ. Trotz einer neuen demokratischen Verfassung kamen die Philippinen auch unter der Präsidentin Aquino, Witwe des 1983 ermordeten Oppositionellen Benigno Aquino, nicht zur Ruhe. Sechsmal versuchte das Militär zu putschen, der Ausgleich mit den kommunistischen Rebellen scheiterte, und die Marcos-Anhänger übten weiter Druck aus. Erst nach den Präsidentschaftwahlen 1992, die Fidel Ramos gewann, kam das Land innerlich zur Ruhe. Ramos schloss 1994 einen Waffenstillstand mit den moslemischen Rebellengruppen, die seit über 20 Jahren einen Guerillakrieg führten. 1998 wurde Joseph Estrada, ein ehemaliger populärer Schauspieler, zum Präsidenten gewählt. 

Sonstiges

Die Philippinen sind eines der wenigen Länder, in denen Ehescheidungen verboten sind. Aus diesem Grund lassen sich viele philippinische Ehepaare in der Dominikanischen Republik scheiden. Ehebruch steht ebenfalls unter Strafe. Bei Heirat eines philippinischen Staatsangehörigen im Land ist zuvor eine „Ehefähigkeitsbescheinigung“ (engl.: Legal Capacity) vom Bräutigam vorzulegen. Dieses Dokument wird vom zuständigen Standesamt ausgestellt und muss von der Deutschen Botschaft bestätigt werden. Wegen der zahlreichen Fälschungen erkennt die Deutsche Botschaft in Manila mittlerweile (seit 2001) keinerlei philippinischen Dokumente ohne aufwändige persönliche Nachprüfungen an. Der Grundstückserwerb ist ausschließlich durch philippinische Staatsbürger möglich, Ausländer können keine Grundstücke erwerben. Hintergrund ist der häufige Missbrauch, wie zum Beispiel in internationalen Versteigerungen. Es ist allerdings möglich, als Ausländer die philippinische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Hier gibt es dann allerdings eine Konfrontation mit dem deutschen Recht, das eine Doppelstaatsbürgerschaft zur Zeit noch untersagt.     


Philippinische Küche/Essen

 Die Philippinische Küche vereinigt spanische, chinesische, indische, japanische und sogar amerikanische Einflüsse, die auf die Regionalküchen der unterschiedlichen ethnischen Gruppen der Philippinen gewirkt haben. Fisch und Meeresfrüchte sind die Grundnahrungsmittel der Philippinen. Fisch wird im einfachsten Fall einfach gebraten und mit Reis, der Bestandteil jeder Mahlzeit ist, und Gemüse gegessen. Aus größeren Fischen wird meistens sinigang na isda (eine säuerliche Suppe) oder paksiw (mit Pfeffer und Essig geköchelt) oder inihaw (gegrillt). Garnelen, Krabben und Langusten jedoch sind teuren und exklusiven Gerichten vorbehalten. Als Arme-Leute-Essen gelten Muscheln und Schnecken, diese werden aber auch als Delikatesse in guten Restaurants serviert. Kinilaw, roher Fisch, der in Essig mariniert wird und mit kleingeschnittenen Zutaten wie Knoblauch, Ingwer und Chili in vielen lokalen Rezeptvariationen zubereitet wird, ist für den Fischkenner eine preiswerte Delikatesse. Hingegen ist Bagoong (fermentierte Garnelenpaste) kein Gericht, das von europäischen Besuchern gerne gegessen wird.   Schweinefleisch wird, außer in den islamischen Regionen, gerne gegessen. Als Nationalgericht gilt Adobo, dieses besteht entweder aus Schweinefleisch, Rindfleisch, Geflügel, Fisch oder Gemüse, welches gedünstet wird. Dazu kommen noch Essig, Knoblauch, Zwiebeln, Pfeffer und je nach Region Sojasoße oder Kokosmilch. Für feierliche Anlässe wird meist geröstetes Spanferkel mit Lebersoße serviert, in den Philippinen bekannt unter den Namen Lechon. Andere populäre Speisen sind Fleisch- oder Fischspieße Inihaw (gegrillt) oder auch an der Luft getrocknetes und gesalzenes Rindfleisch (Tapa), welches gebraten oder gegrillt und mit Nipapalm-Essig gewürzt wird. Kare-Kare (Ochsenschwanz und/oder Rindfleisch in Erdnuss-Sauce) ist auch sehr populär. Die Speisen sind nicht so stark gewürzt wie in anderen asiatischen Ländern. Dafür wird viel Kokosnuss verwendet: guinatan entsteht, wenn Fleisch und Gemüse mit Kokosnussmilch aufgekocht wird. In der Provinz Bicol wiederum wird gerne scharf gegessen, das so genannte Bicol Express ist zum Beispiel dem Thai-Curry sehr ähnlich.   Chinesischen Ursprungs sind mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen (Siopao). An Geburtstagen werden lange Nudeln (Pansit), die ein langes Leben symbolisieren sollen, serviert. Pansit sind ebenso wie Frühlingsrollen (Lumpia) oder die kleinen Lumpiang Shanghai (Schanghai-Lumpia) auch chinesischen Ursprungs. Arroz caldo (Reis mit Huhn) hat zwar aufgrund der Kolonialzeit einen spanischen Namen, ist jedoch ebenso auf chinesische Einflüsse zurückzuführen. Als Zwischenmahlzeit (merienda) gibt es spanische Gerichte wie ensaymada (süßes Buttergebäck mit Käse) oder pan de sal (kleine Brötchen), aber auch Reisgebäck wie puto oder bibingka. Puto wird sehr oft mit dinuguan (eine Suppe aus Schweinefleisch und Blut) gegessen. Die chinesischen Gerichte Hopia (Gebäck mit Bohnenpaste) oder pancit canton (Wok-Nudeln) werden auch sehr gerne gegessen. Zu den bekanntesten Exporten der Philippinen zählen getrocknete Mangos. Philippinische Mangos sind kleiner und weniger sauer als indische Mangos. In der Provinz Laguna gilt der buko pie (Kokosnuss-Kuchen) als besondere Spezialität. Auf der Straße wird oft Halo-Halo verkauft, eine Mischung aus gehobeltem Eis, Milch, Taro, Kokosraspel, Karamelpudding, Bohnen und Früchten. Aufgrund der spanischen und amerikanischen Kolonisation wird Essbesteck beim Essen verwendet. Allerdings ohne Messer, nur Löffel und Gabel. Bei der ländlichen Bevölkerung und bei traditionellen Zwischenmahlzeiten wird mit der Hand gegessen (kamayan). Gewöhnungsbedürftig für europäische Geschmäcker ist der intensive Einsatz von Zucker bei vielen Gerichten. Selbst ein weltweit bekannter Hersteller von Ketchup musste exklusiv für die Philippinen den Zuckergehalt erhöhen.  

Getränke

Hauptgetränk zu den Mahlzeiten ist klares Wasser, dies wird aber immer mehr von Softdrinks verdrängt. Eine sehr große Biermarke ist San Miguel (die spanische Biermarke San Miguel ist zwar anders gebraut als die philippinische, gehört jedoch auch zur spanisch-philippinischen Soriano Familie). Teurer Importwein wird meist nur von der wohlhabenden Bevölkerung getrunken. Andere stark alkoholische Getränke sind Tuba, der vergorene Saft der Kokospalme, Basi- und Lambanog-Schnäpse, die aus Reis oder Palmen hergestellt werden und milder Rum aus Zuckerrohr. Kaffee wird überwiegend als Fertigkaffee getrunken, außer in Batangas, wo es einen sehr starken eigenen Kaffee gibt, der barako genannt wird.